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Der Kommentar: Das war’s!

31. August 2009 Der Kommentar

Die Europameisterschaften im Springreiten und in der Dressur sind zu Ende. Einer Trutzburg gleich ragte das tausendjährige Schloss Windsor hinter den Baumwipfeln hervor. Und wenn im Zusammenhang mit den sportlichen Leistungen auf dem Dressurviereck am Fuß seiner dicken Mauern gelegentlich ehrfurchtsvoll oder verächtlich die Rede von ‘historisch’ war, mag ihm das ein oder andere Fenster zu einem gepflegten britischen Lächeln nach oben gehüpft sein. … Continue Reading

Der Kommentar: Steiner oder das Kreuz mit der Wahrheit

25. Juli 2009 Der Kommentar

Nun ist es also raus. Der deutsche Reitsport hat eine Blitz-Läuterung erfahren. Die Persilscheine sind verteilt. Alles ist wieder gut.

Alles? Zumindest das in dieser Woche vorgetragene Zwischenergebniss der Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) scheint das zu glauben.

Doch wer glaubt das noch?  Sicher gehört zu den Gläubigen der Kommissionsvorsitzende selbst. Der ehemalige Verfassungsrichter Prof. Dr. Udo Steiner kann es sich aufgrund seiner eigenen Redlichkeit und seiner fachlichen Fremdheit vermutlich gar nicht vorstellen, was in (Deutschlands) Sportställen so alles los ist.

Und warum sollte ihm auch irgendeiner die Wahrheit sagen? … Continue Reading

ARD will sich aus Reitsportberichterstattung zurückziehen

25. Juli 2009 Namen & Nachrichten, Wissen
Für Deutschlands Siege im Nationenpreis, wie an die Wochenende in Hickstead, werden interessierte Zuschauer auch künftig auf der FEI TV anschauen müssen. Foto: FEI

Deutsche Siege im Nationenpreis, wie an diesem Wochenende in Hickstead, werden interessierte Zuschauer auch künftig auf der FEI TV Website gegen Bezahlung anschauen müssen. Foto: FEI

Wie Spiegel-Online soeben einen Bericht des “Spiegel” vorab meldet, will sich die ARD aus der Reitsport-Berichterstattung im nächsten Jahr zurückziehen.

Die Verhandlungen über die weitere Rechtevergabe, die im Falle einer Einigung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und den Veranstaltern etwa 1 Million Euro in die Kassen gespült hätte, waren bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Steiner Kommission ausgesetzten worden (wir berichteten).

Der Kommentar folgt in Kürze.

Unabhängige DOSB-Kommission erteilt deutschen Reitern Absolution

25. Juli 2009 Wissen
Prof. Dr Udo Steiner ist Vorsitzender der DOSB Kommission zur Untersuchung im Pferdesport. Foto: Julia Rau

Prof. Dr Udo Steiner ist Vorsitzender der DOSB Kommission zur Untersuchung von Manipulationen im Pferdesport. Foto: Julia Rau

Nach Anhörung von insgesamt 53 deutsche Spitzenreitern und 13 Funktionären ist die sogenannte “Unabhängige DOSB-Kommission” mit einem ersten Zwischenergebnis an die Öffentlichkeit getreten. Anstelle einer Liste mit Reitern und Funktionären, die es künftig schwer haben dürften noch einmal für ihr Land an den Start zu gehen, erteilte die Steiner-Kommission, benannt nach ihrem Vorsitzenden, dem Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr, Udo Steiner, allen bislang Befragten eine Art General-Absolution.

Nach der sogenannten Auflösung der deutsche Nationalmannschaften in Springen, Dressur und Vielseitigkeit Ende Mai durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) – faktisch gingen die bisher in den Kadern nominierten Reiter (bis auf wenige Ausnahmen) weiter für Deutschland an den Start – sollte die Kommission dafür sorgen, einen Neuanfang im deutschen Leistungssport zu ermöglichen.

So beauftragte die FN also eine als unabhängig bezeichnete Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Reiter und Funktionäre hinsichtlich ihrer Einstellung und ihres Verhaltens zu befragen und die Situation im Spitzensport zu analysieren.

In dieser Woche ging der zweite von drei Befragungsblöcken zu Ende. Im Anschluss verkündete die
DOSB-Kommission Reiten folgende Zwischenergebnisse:

Die DOSB-Kommission Reiten hat in der Zeit vom 13. bis 15. Juli und vom 20. bis 22. Juli 2009 in Warendorf 53 Reiterinnen und Reiter sowie 13 Amtsträger und Funktionäre der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zur Manipulation im Pferdeleistungssport befragt.

Alle Reiterinnen und Reiter hatten nach Abschluss der Befragung folgende Ehren- und Verpflichtungserklärung zu unterschrieben (Vergleichbares war ihnen bereits VOR den Olympischen Spielen 2008 abverlangt worden):

‚Ich bekenne mich uneingeschränkt und entschieden zu den Grundsätzen der Fairness und Integrität im Pferdesport. Ich versichere, mit dem Pferd zu dessen Wohl und Gesundheit einen reiterlichen Umgang zu pflegen und auf jede Form der Manipulation zu verzichten. Insbesondere werde ich innerhalb und außerhalb des Wettbewerbes keine gemäß den geltenden Regelwerken und Richtlinien verbotenen Methoden anwenden und keine verbotenen Substanzen (Dopingsubstanzen und sonstige verbotene Substanzen) in einer Weise anwenden, die einen Verstoß gegen das geltende Regelwerk darstellt. Ich bin bereit, im Zusammenhang mit allen von der Reiterlichen Vereinigung verbindlich beschlossenen und noch zu beschließenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Manipulation im Pferdesport vertrauensvoll zu kooperieren.’

Der “wesentliche Inhalt” der Anhörung sei protokolliert worden. Weitere Reiterinnen und Reiter werden nach dem gegenwärtigen Stand in der Zeit vom 11. bis 13. August angehört. Nach Abschluss der Befragung werde die Kommission einen Bericht erstellen, der auch Empfehlungen an die FN zum “künftigen Umgang mit Fragen zu Doping und Medikation im Pferdeleistungssport” einschließt.

Aufgrund der bisher erfolgten Anhörungen empfiehlt die Kommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in drei Fällen – Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marco Kutscher (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) – die Aufnahme der angehörten Personen in einen Kader mit Vorbehalt, in allen anderen Fällen ohne Einschränkung.

In den drei Vorbehaltsfällen empfiehlt die Kommission die Aufnahme in einen Kader mit der Auflage, dass die betreffenden Reiter jede medizinisch indizierte Maßnahme der Behandlung eines Kaderpferdes oder Grand Prix-Pferdes mit dem zuständigen Mannschaftstierarzt und dem Bundestrainer im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2011 offen und vertrauensvoll abstimmen. Der Mehraufwand, der aufgrund dieser Abstimmung der FN entsteht, geht zu Lasten der Reiter. Die Aufnahme in den Kader kann widerrufen werden, wenn gegen die Auflage verstoßen wird.“

Zu den Zwischenergebnissen der DOSB-Kommission Reiten äußerte sich der FN-Generalsekretär, Soenke Lauterbach, wie folgt: „Die Kommission hat die Arbeit noch nicht beendet. Diese Arbeit respektieren wir und wollen sie nicht beeinflussen. Daher geben wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen wertenden Kommentar zu den Zwischenergebnissen ab. Wir haben vorab mehrfach betont, dass wir die Empfehlungen der Kommission berücksichtigen werden. Die Ausschüsse des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) werden die Empfehlungen in die Entscheidung bei der Kaderberufung einbeziehen.“

Kommentar folgt in Kürze

Doping-Anhörung DOSB: Erstes Drittel bereits abgeschlossen

16. Juli 2009 Namen & Nachrichten
Hanfried Haring (rechts), hier im Gespräch mit dem Bundestrainer Springreiten, Otto Becker, geriet in die Kritik, weil er offen einen "Flächenbrand" in der Reiterei beim Thema Doping vermutete. Foto: Julia Rau

Hanfried Haring (rechts), hier im Gespräch mit dem Bundestrainer Springreiten, Otto Becker, geriet in die Kritik, weil er offen einen "Flächenbrand" in der Reiterei beim Thema Doping vermutete. Foto: Julia Rau

Nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung hat die Untersuchungskommission Reiten des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) unter Vorsitz des ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo Steiner am 13. Juli in Warendorf mit den Befragungen der A-, B-, B2-Kader der olympischen Disziplinen und Funktionäre begonnen und das erste Drittel bereits gestern (15.) bereits abgeschlossen.

Bei 90 zu befragenden Personen sind das pro Verhandlungstag zehn Reiterinnen, Reiter oder Funktionäre, die von dem Dreiergremium zum komplexen Thema Doping so befragt werden müssen, dass die Kommission eine abschließende Aussage und Empfehlung über jeden einzelnen treffen kann.

Die Kommission soll die Situation im Spitzensport analysieren und Empfehlungen geben, wie der Verband mit der Manipulationsproblematik im Pferdesport umgehen soll. Im Vordergrund der Befragungen steht außerdem das Verhalten und die Einstellung von Reitern sowie Funktionären im Spitzensport. Nachdem die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am 28. Mai die Spitzenkader der Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit aufgelöst hat, hat die Kommission auch die Aufgabe, dem Verband  zu geben, welche Reiter wieder in die Bundeskader aufgenommen werden sollen.

Die Befragungen der rund 90 Reiter und Funktionäre findet in drei Blöcken statt. Block eins fand von 13. bis 15. Juli statt, Block zwei folgt vom 20. bis 22. Juli, der dritte Befragungsblock schließt sich vom 11. bis 13. August an. Erste Empfehlungen der Kommission werden nach dem 22. Juli erwartet. Nach Beendigung der Untersuchung wird die Kommission einen Abschlussbericht veröffentlichen.

„Ich bin froh, dass es endlich losgegangen ist“, sagte Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Er machte am ersten Befragungstag den Anfang. „Das Gespräch fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt und ich bin zuversichtlich, dass die Ergebnisse eine große Hilfe für uns darstellen werden.“

FN löst alle Nationalkader auf, Ludger Beerbaum von Nationenpreisen suspendiert

28. Mai 2009 Mehr Sport
Im Fokus: Ludger Beerbaum. Foto: Julia Rau

Im Fokus: Ludger Beerbaum. Foto: Julia Rau

In einer außerordentlichen Sitzung des Präsidiums der Deutschen Reiterlichen Vereinigung wurde heute in Warendorf beschlossen, alle deutschen Nationalkader aufzulösen.

Olympiasieger Ludger Beerbaum wird bis auf Weiteres nicht mehr für Nationenpreise nominiert. Der Olympiasieger hatte im Zusammenhang mit dem aktuellen Doping-Skandal um den bei ihm angestellten Olympia-Reiter Marco Kutscher in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 24. Mai gesagt, er habe bisher nach dem Motto gearbeitet, erlaubt sei, was nicht gefunden würde.

Wegen einer unerlaubten Medikation an Beerbaums Olympiapferd Goldfever war der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Goldmedallie aberkannt worden.

Weitere Infos auch unter “Die Pferderegion”

Original aus Warendorf

FN hält an Marco Kutscher im deutschen Nationalkader fest

19. Mai 2009 Mehr Sport
Weiter im deutschen Nationalkader: Marco Kutscher und Cornet Obolensky in Hongkong. Foto: Julia Rau

Weiter im deutschen Nationalkader: Marco Kutscher und Cornet Obolensky in Hongkong. Foto: Julia Rau

Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) heute mitteilte, wird die nicht angemeldete und damit illegale Gabe von Arnika und Lactanase am Pferd Cornet Obolensky des Springreiters Marco Kutscher nicht zum Ausschluss aus dem Nationalkader führen.

Auch die Gerüchte um das Mitführen des als Doping-Mittel einsetzbaren  Medikaments Equi-Block im Stallgepäck von Ludger Beerbaum und Marco Kutscher, werden keine weiteren Konsequenzen haben, da sich der Tatbestand nicht mehr nachweisen lasse.

Der Springausschuss der FN, der über diese Verfahren verhandelt hatte, zeigte sich unzufrieden mit dem Ergebnis, das auf eine mangelhafte Beweislage zurück zu führen sei.

“Wir wissen, dass es Fehlverhalten von Teilen der Mannschaft in Hongkong gegeben hat. Dass es uns möglicherweise nicht gelingt, hier einen klaren Nachweis zu führen, ist mehr als unbefriedigend”, so Peter Hofmann, Vorsitzender des DOKR-Springausschusses.

Die FN gab jetzt den Ball an die übergeordnete Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) weiter. Diese hatte jedoch bereits vor zwei Wochen erklärt, dass sie den Fall Kutscher unabhängig vom Vorgehen des deutschen Verbandes untersuchen würde.
Die FN will nun warten, was das Verfahren der FEI ergibt und die Kadermitgliedschaft anschließend erneut prüfen. Wie die FEI zu einer klaren Beweislage kommen soll – blieb unklar.

Der Wortlaut der FN-Erklärung

Live stream: CPM24 TV überträgt – wir kommentieren live

13. Mai 2009 Namen & Nachrichten, Wissen
Und wie geht's jetzt weiter? Ex-Bundestrainer Springreiten Kurt Gravemeier und Ex-Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting habe in Hongkong Dopingsünder betreut. Foto: Julia Rau

Und wie geht's jetzt weiter? Ex-Bundestrainer Springreiten Kurt Gravemeier und Ex-Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting haben in Hongkong Dopingsünder betreut. Foto: Julia Rau

Schon lange vor Bekanntwerden der neuen Dopingaffäre um den deutschen Nationenpreisreiter Marco Kutscher, den ehemaligen Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting und die involvierte Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), war diese Veranstaltung geplant – jetzt erhält sie eine ganz besondere Aufmerksamkeit:

Wie kann die Zukunft für den deutschen Pferdesport aussehen? … Continue Reading

FEI gibt Zusammensetzung der Untersuchungskommission im Fall Marco Kutscher bekannt

Da ging etwas nicht mit rechten Dingen zu: Marco Kutscher und Cornet Obolensky in Hongkong. Foto: Julia Rau

Da ging etwas nicht mit rechten Dingen zu: Marco Kutscher und Cornet Obolensky in Hongkong. Foto: Julia Rau

Die internationale reiterliche Dachorganisation FEI hat heute die Zusammensetzung der Ethik-Kommission bekannt gegeben, die den Fall des deutschen Springreiters Marco Kutscher untersuchen soll.

Der Angestellte im Stall des vierfachen Olympia-Siegers Ludger Beerbaum hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit Teamarzt Dr. Björn Nolting zugeben müssen, dass sein Pferd Cornet Obolensky während der Olympischen Spiele mit einem verbotenen und in Deutschland nicht erhältlichen Mittel behandelt worden war, das die Bestandteile Arnika und Lactanase enthält. … Continue Reading

FN prüft Kadermitgliedschaft Kutschers

7. Mai 2009 Mehr Sport
Wird vielleicht vorerst nicht mehr für Deutschland: Marco Kutscher und Cornet Obelensky. Foto: Julia Rau

Wird vielleicht vorerst nicht mehr für Deutschland: Marco Kutscher und Cornet Obelensky. Foto: Julia Rau

Immer noch scheint die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) keinen Anlass zur Eile im Fall Marco Kutscher zu haben. Der Nationenpreisreiter wird am kommenden Wochenende bei der hochdotierten zweiten Etappe der Global Championstour an den Start gehen. Die erste hat er bereits gewonnen. Gesamtes Preisgeld hier: knapp 300.000 Euro.

Nun wird der Springausschuss seine Mitgliedschaft im deutschen Kader “überprüfen”.  Das heißt, man prüft, ob Marco Kutscher künftig für Deutschland in Nationenpreisen starten darf. Eine Ehre, die Christian Ahlmann für 24 Monate aberkannt wurde.

Das alles trotz des Eingeständnisses Kutschers und des Mannschaftstierarztes Dr. Björn Nolting, dass Kutschers Pferd Cornet Obolensky unerlaubte Medikamente gespritzt wurden, die auch nicht angemeldet waren. Nach dem FEI Reglement ist der Reiter ohne Einschränkungen “the person responsible” – die verantwortliche Person für solche Vorfälle. Eine klare Sache? Nicht für die FN.

Hier die aktuelle Pressemitteilung im Wortlaut:

Warendorf/Hongkong (fn-press). Neue Erkenntnisse zu den Vorkommnissen um den Springreiter Marco Kutscher (Riesenbeck) bei den Olympischen Spielen in Hongkong haben die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) veranlasst, die Kadermitgliedschaft des Springreiters durch den Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) überprüfen zu lassen.

Laut jüngsten Aussagen Kutschers gegenüber dem Fernsehsender WDR und einer Stellungnahme des ehemaligen Mannschaftstierarztes Dr. Björn Nolting (Weilerswist) soll der Hengst während der Spiele durch eine Pflegerin behandelt und die Behandlung nicht angemeldet worden sein.

“Nach der ersten Runde des Nationenpreises bei den Olympischen Spielen in Hongkong habe ich gemeinsam mit Marco Kutscher besprochen, sein Pferd Cornet Obolensky mit Lactanase und Arnika zwecks optimaler Regeneration der Muskulatur zu versorgen. Unglücklicherweise nahm die Pflegerin ohne Rücksprache und völlig voreilig die Behandlung vor, bevor ich die erforderliche Freigabe für eine Injektion einholen konnte”, so Nolting.

“Die jüngsten Aussagen Kutschers und Noltings haben uns neue Erkenntnisse, aber noch keine völlige Klarheit gebracht”, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und fügte hinzu, dass das formelle Verfahren bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) liege, die bereits durch die FN offiziell in Kenntnis gesetzt worden sei. “Dennoch werden wir den Vorfall parallel durch den Springausschuss untersuchen lassen. Wenn Handlungsbedarf besteht, werden wir reagieren”, sagte Lauterbach.

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