
Erfolgreich: Sir Nymphenburg, hier vorgestellt von Irina Oberthür, ist jetzt für das Marbacher Landgestüt im Einsatz. Foto: Olav Krenz/Marbach
Vor ausverkauftem Haus präsentierte sich der Süddeutsche Siegerhengst und Bundeschampionatsfinalist Sir Nymphenburg (von Sir Donnerhall-Regazzoni) diesmal bei der Süddeutschen Sattelkörung. Für die überragende Qualität seines ersten Fohlenjahrgangs erhielt der vierjährige Vererber die Junghengstprämie des Baden-Württemberger Zuchtverbandes.
Als sei das nicht genug, gewann der bei Stephan Kurz in Zöbingen gezogen Goldfuchs gleich seine erste Dressurpferdeprüfung der Klasse A mit einer 8,0. Seinen 30-Tage-Test in Marbach hatte Sir Nymphenburg als klarer Prüfungsbester mit durchgängig „sehr gut“ (9,0) für Interieur, Schritt, Trab und Galopp sowie einer 8,5 für die Rittigkeit absoöviert. Auch im Springen erwies er sich mit 7,78 talentiert. Mit diesen Erfolgen hat er die Kriterien für das Warteprogramm des Baden-Württemberger Zuchtverbands bestens erfüllt.
Für die kommende Saison soll für den im Besitz von Helmut Freiherr von Fircks und dem Baden-Württemberger Landgestüt in Marbach stehenden dann fünfjährigen Hengst die intensive weitere sportliche Förderung auf dem Programm stehen.
Gleiches soll für Fürst Nymphenburg gelten, der Helmut von Fircks und dem Niedersächsischen Landgestüt in Celle gehört und in Hannover mit einem grandiosen ersten Fohlenjahrgang sein gelungenes Vererberdebüt abgab. „Die Strategie, die Hengste vierjährig nur in der Zucht und gar nicht bzw. nur sehr dosiert im Sport zu zeigen, um sie in Ruhe ausreifen zu lassen, hat Früchte getragen“, freute sich Helmut Freiherr von Fircks.
Wer Sir Nymphenburg und Iskander Nymphenburg live erleben möchte, dem seinen folgende Hengstvorführungen empfohlen: am Samstag, 27. Februar 2010 um 17.00 Uhr im Rahmen der Marbacher Hengstvorstellung im Haupt- und Landgestüt Marbach.