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Ludger Beerbaum ab sofort im B-Kader

16. März 2009 Namen & Nachrichten
Ist vorerst nicht mehr in Deutschlands erster Mannschaft: Ludger Beerbaum nach dem Verkauf seines Spitzenpferdes All Inclusive NRW. Foto: Julia Rau

Ist vorerst nicht mehr in Deutschlands erster Mannschaft: Ludger Beerbaum nach dem Verkauf seines Spitzenpferdes All Inclusive NRW. Foto: Julia Rau

In Neumünster bei den VR Classics hatte es Disziplin-Bundestrainer Heiner Engemann noch angekündigt:

Die Besetzung des deutschen A-Kaders, das sind die Reiter, die für Deutschland in Championaten an den Start gehen dürfen, ist an die Reiter-Pferd-Kombination gekoppelt. Wird ein Pferd krank oder verkauft, wird der Reiter sofort zurückgestuft.

So ist es nun geschehen. Dass von dieser Regelung nun tatsächlich auch Deutschlands ‘Leitwolf’ Ludger Beerbaum durch den Verkauf seines Top-Pferdes All Inclusive betroffen ist, hätte dennoch so keiner recht gedacht.

Wie die FN-Pressestelle jedoch soeben für das Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) meldete, wurde der viermalige Olympia Goldmedallien-Gewinner mit sofortiger Wirkung in den B-Kader zurückgestuft. Wer für ihn nachrückt, wurde dabei noch nicht verkündet.

Hier die Presseerklärung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Wortlaut:

” Ludger Beerbaum (Riesenbeck) ist ab sofort
Mitglied des B-Kaders. Dies gab jetzt der Ausschuss Springen des
Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) bekannt. Beerbaums
bisherige Zugehörigkeit zum Championatskader war an sein Spitzenpferd
All Inclusive NRW gekoppelt, das vor wenigen Tagen in den Stall des Iren
Denis Lynch wechselte. “

Marcus Ehning mit Noltes Küchengirl erfolgreich in Braunschweig

14. März 2009 Mehr Sport
Derzeit voll auf Erfolgskurs: Marcus Ehning, hier mit Sandro Boy. Foto: Hippofoto FEI

Derzeit voll auf Erfolgskurs: Marcus Ehning, hier mit Sandro Boy. Foto: Hippofoto FEI

Deutschlands derzeit erfolgreichster Springreiter, Marcus Ehning, die Nummer drei der Weltrangliste, hat auf seinem Problempferd Noltes Küchengirl den Volkswagen Financial Services preis bei den Löwen Classics am Samstagabend gewonnen.

In einem spannenden Stechen mit neun von ursprünglich 40 Startern, konnte der Routinier als letzter Reiter dem bis dahin führenden Ludger Beerbaum auf Couleur Rubin (38,02 Sek) den Sieg noch streitig machen.
Die springgewaltige Stute legte mit dem aus dem westfälischen Borken stammenden Springreiter eine makellose und mit 36,20 Sekunden äußerst schnelle Runde in einem Stechen hin, in dem weitere drei Reiter null blieben.
Auf Platz drei landete der für das Königreich Saudi Arabien startende    Abdullah Miteb al Saud auf dem Quidam de Revel Sohn Allah Jabek (43,65 Sek.).

Marcus Ehning ist derzeit auch einer der aussichtreichsten deutschen Kandidaten für die Teilnahme am Weltcup-Finale in Las Vegas im April.

Ludger Beerbaum verkauft Olympiapferd All Inclusive

12. März 2009 Namen & Nachrichten
Wird nun unter einem anderen Reiter zu sehen sein: Ludger Beerbaums Olympiapferd All Inclusive. Foto: Julia Rau

Wird nun unter einem anderen Reiter zu sehen sein: Ludger Beerbaums Olympiapferd All Inclusive. Foto: Julia Rau

Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum hat sein hoffnungsvolles Olympiapferd All Inclusive verkauft.

Wie der erfolgreiche Springreiter auf seiner Website meldet, wird der zehn Jahre alte Westfalenwallach künftig im Stall des irischen Springreiters Denis Lynch stehen.

Der Schweizer Thomas Stratmann, Sponsor von Lynch, soll das braune Talent für seinen Reiter erworben haben. „Nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller sportlicher Komponenten habe ich mich dazu entschlossen, das Angebot anzunehmen“, sagt Ludger Beerbaum.

Reiter aus 18 Nationen ab heute bei den Löwen Classics in Braunschweig

12. März 2009 Mehr Sport
Die Macher der Löwen Classics: Axel Milkau und Springsport-Legende Hans-Günther Winkler. Foto: Karl-Heinz Frieler für comtainment.de

Die Macher der Löwen Classics: Axel Milkau und Springsport-Legende Hans-Günther Winkler. Foto: Karl-Heinz Frieler für comtainment.de

Von heute an bis zum Sonntag (15.) geben sich Reiter aus insgesamt 18 Nationen  bei den Löwen Classics in Braunschweig buchstäblich „die Klinke in die Hand“. Die Teilnehmerliste des CSI4*/ CDI4* in der Braunschweiger Volkswagen Halle liest sich zudem wie ein „Who is who“ des internationalen Springsports.

Für das mit 247.000 Euro dotierte Reitsportereignis haben Sportpromis wie der Olympia-Zweite Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), die niederländischen Mannschafts-Weltmeister Gerco Schröder, Albert Zoer, und Jeroen Dubbeldam, Österreichs „Altmeister“ Hugo Simon, der britische Gold Cup-Sieger Robert Smith, RIDERS TOUR-Sieger Carsten-Otto Nagel (Wedel) und die Zweite Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) ihre Nennung abgegeben. … Continue Reading

Marcus Ehning gewinnt in Bremen

1. März 2009 Mehr Sport
Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Leconte, einer der Stars aus dem Stall von Marcus Ehning. Foto: Julia Rau

Spannender hätte es nicht sein können. Im Stechen am Sonntag zur  euroclassics Einzel-Gesamtwertung blieben nach vier kräfteraubenden Umläufen (zwei davon zum Nationenpreis am Vortag) noch drei Reiter übrig, die alle reelle Gewinnchancen hatten. Keiner war ohne Fehler aus dem vorherigen, von Hans Sattler anspruchsvoll hoch gebauten Parcours, hervor gegangen.

Marcus Ehning auf seinem Kaderpferd Leconte hatte schließlich mit der schnellsten Zeit und einer Nullfehlerunde im Stechen die Nase vorn.

Olympiasilbermedallien-Gewinner Rolf-Göran Bengtsson auf Quintero La Silla war als erster Starter mit der ungünstigsten Ausgangsposition in den Parcours geritten. Mit seinem äußerst schnellen Nullfehler-Ritt, gelang es ihm, den Druck auf die folgende, erst 23 Jahre alte Amazone aus dem berühmten englischen Whitaker-Clan weiter zu geben.

Ihr in den vorherigen Umläufen schneller elfjähriger Holsteiner Ocolado bescherte ihr allerdings diesmal einen Abwurf. Die beiden verließen den Stechparcours schließlich als Dritte.

Denn Marcus Ehning, der an beiden Tagen eine äußerst konstante gute Leisung gezeigt hatte und sich in den nächsten Wochen auch noch für das Weltcup-Finale im April in Las Vegas qualifizieren möchte, hatte am Vortag mit Sabrina schon zwei Nullfehler-Runden hingelegt. Er ließ sich denn auch den Sieg mit der schnellsten fehlerfreien Runde und einem verhältnismäßig unverbrauchten Leconte, der erst ein halbes Jahr im Stall Ehning zu Hause ist, nicht mehr nehmen.

Äußerst gute Leistungen zeigten einmal mehr Carsten-Otto Nagel auf seinem neunjährigen Holsteiner Cassino mit dem er bereits in Neumünster für Aufsehen gesorgt hatte. Das Paar landete hinter Philip Weishaupt, aus dem Stall von Ludger Beerbaum und vor dem Norweger Stein Endresen auf Platz fünf.

Der Lohn für den Weltranglisten-Dritten Ehning, der sich mit diesem Triumph zum ersten Mal in die Siegerliste der euroclassics Einzelwertung eingetragen hat:  Mit 124.500 Euro ist die Einzelwertung dotiert, der Gewinner erhielt ein neues Auto der Marke Mitsubishi und außerdem noch einen Scheck in Höhe von gut 13.000 Euro.

Rolf-Göran Bengtsson über seinen zweiten Platz: „Nach meinem Ritt im Stechen dachte ich, dass Marcus ganz schön loslegen muss, um diese Zeit zu knacken. Und das hat er natürlich auch gemacht!“

Ellen Whitaker war von ihrem dritten Platz überwältigt. „Ocolado hatte einen schweren Unfall und ich reite ihn erst seit einigen Wochen wieder, deshalb hatte ich mir hier heute überhaupt nichts ausgerechnet.“

Die Kombination PKW und Preisgeld gab es übrigens für die ersten Vier des Schlussergebnisses, genauso wie vier Plätze für das Finale der Masters League im Dezember. Und so freute sich auch noch Beerbaum-Schüler Philipp Weishaupt über den besonderen Bonus: „Mein erstes Auto!“ Und über seine Stute Souvenir urteilte er: „Im letzten Jahr war ihre Qualität schon zu erkennen. Aber jetzt stehen wir am Durchbruch, sie wird besser und besser.“

Dr. Kaspar Funke zog eine positive Bilanz unter die zwei Turnierwochenenden in Bremen. „Wir hatten hier insgesamt 36.000 Zuschauer und es hat sich im Vergleich zum Vorjahr gezeigt, dass sich die Konstellation mit zwei Turnierwochenenden absolut bewährt hat. Besonders die Integration des regionalen Sports am ersten Wochenende wurde gut angenommen. Das Niveau im Springen war superklasse, für die neu ins Leben gerufene Young Masters League haben wir viel Lob bekommen und die jungen Athleten waren von der ersten Etappe begeistert.“

Deutschland I zeigt erstmals wieder Klasse

28. Februar 2009 Mehr Sport
Dieses Jahr ist sein Jahr: Marco Kutscher, hier in Bordeaux. Foto: di Stefano/FEI

Dieses Jahr ist sein Jahr: Marco Kutscher immer vorne dabei, hier beim Jumping Bordeaux. Foto: di Stefano/FEI

Bereits im vergangenen Jahr konnte sich die Mannschaft Deutschland I in der euroclassics Team Trophy souverän auf dem Spitzenrang positionieren. 2009 demonstrierte die heimische Equipe beim euroclassics Pferde-Festival in Bremen erneut ihre Klasse: Platz eins!

Bundestrainer Otto Becker hatte Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Marcus Ehning und Carsten-Otto Nagel nominiert. Und die zeigten mit ihren vierbeinigen Top-Athleten Springsport vom Allerfeinsten, so dass nach zwei Umläufen eine tadellose Null im Endergebnis zu lesen war. … Continue Reading

Nationenpreismodus und Masters League beim euroclassics Pferde-Festival

24. Februar 2009 Dressur
Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenpreis beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Auch Marco Kutscher tritt an im Nationenvergleich beim euroclassics Pferde-Festival. Foto: Bricot for JBordeaux

Für die internationalen Spring-Cracks hält das euroclassics Pferde-Festival in Bremen, das in dieser Woche nun für die Spring- und Dressurreiter seine Tore öffnet,  einen besonderen Anreiz bereit – es wird im Nationenpreis-Modus geritten und das bedeutet, dass es um dauerhafte Spitzenleistungen geht!

Am Samstag (28. Februar) entscheidet sich in zwei Umläufen in der euroclassics Team Trophy, welche Mannschaft mit ihren vier Startern die schwere Aufgabe am tadellosesten bewältigt.

Die mit 20.000 Euro dotierte Prüfung ist zugleich erste Wertung für die euroclassics Einzelentscheidung und ist deshalb für die Athleten im Parcours doppelt wichtig. … Continue Reading

Edwina Alexander gewinnt Göteborg Trophy, Deusser siegt im Punktespringen

21. Februar 2009 Mehr Sport
Edwina Alxander and Socrates fastest in Jump Off. Photo:

Edwina Alxander and Socrates fastest in Jump Off. Photo: Roland Thunholm/Goeteborg Horse Show

Auf dem elfjährigen Wallach Isovlas Socrates (33,62 Sek), hat die Australierin Edwina Alexander die Göteborg Trophy gewonnen.

Im Hauptspringen des dritten Tages der Göteborg Horse Show, konnte sich die aktuelle Nummer fünf der Weltrangliste im Stechen, das nur sechs der ursprünglich 32 Starter erreicht hatten, mit zwei Nullfehlerrunden, knapp vor den Silbermedalliengewinner bei den Olympischen Spielen 2008, Rolf-Göran Bengtsson auf Casall La Silla (33,74 Sek) setzen. … Continue Reading

Drei Holsteiner vorn in Göteborg

20. Februar 2009 Zucht & Auktionen
Casall und Rolf-Göran Bengtsson setzten sich gegen starke internationale Konkurrenz durch. Foto: Julia Rau

Casall und Rolf-Göran Bengtsson setzten sich gegen starke internationale Konkurrenz durch. Foto: Julia Rau

Nach einem spannenden Wochenende in Holsteins Hochburg Neumünster, scheint Deutschlands nördlichster Zuchtverband sich auch für dieses Wochenende auf der Göteborg Horse Show einiges vorgenommen zu haben.

Gleich drei Siegerpferde stammten aus der erfolgreichen Springpferdepferdzucht mit dem Brand des Holsteiner-Verbandes: So siegte Schwedens Olympiazweiter im Einzel Rolf-Göran Bengtsson auf dem im Besitz des Holsteiner Verbandes befindlichen zehnjährigen braunen Hengst Casall la Silla (39,59 sec) im Auftaktspringen am Donnerstagabend bei der Göteborg Horses Show.

Die beiden lieferten die schnellste der beiden Nullfehlerrunden im Stechen. Bengtsson machte dabei auch noch den dritten schwedischen Sieg in den drei internationalen Springprüfungen des ersten Tages komplett.

Gefolgt von Gerco Schröder (NL) und seinem Holsteiner Wallach Eurocommerce New Orleans, der es mit dem zehn Jahre alten Schimmel (41,62 Sek) zwar langsamer angehen ließ, aber die zweite Nullfehlerrunde des Stechens lieferte.

Mit Bestzeit aber einem Abwurf auf Platz drei kam der Engländer Robert Whitaker mit dem ebenfalls holsteinisch gezogenen Lacroix (36,26 Sek).

Als bester Deutscher kam Ludger Beerbaum mit einer achtjährigen Tochter seines Erfolgspferdes Goldfever mit Namen Gotha (39,79) nur wenig langsamer als der Sieger Bengtsson aber mit einem Abwurf auf Platz sechs ins Ziel.

Marco Kutscher belegte mit Clintus, ebenfalls ein Holsteiner, den achten Platz. Die beiden haben sich damit für das Springen um den Göteborg Posten Prize am heutigen Freitagabend qualifiziert.

Alois Pollmann-Schweckhorst kam auf Clinton auf Platz 15, Marcus Ehning belegte mit Leconte Platz 17.

Enttäuschend endete das Springen für Meredith Michaels-Beerbaum, die mit Shutterfly aufgab und sich dadurch auf dem letzten Platz wieder fand.

Die Göteborg Horse Show startet mit drei Weltcup Prüfungen

17. Februar 2009 Mehr Sport
Wird sicher wieder für Hochspannung sorgen: Meredith Michaels-Beerbaum. Foto: Göteborg Horse Show

Wird sicher wieder für Hochspannung sorgen: Meredith Michaels-Beerbaum. Foto: Göteborg Horse Show

Mit den Qualifikationen in Dressur und Springen sowie dem Finale bei den Fahrern und zahlreichen internationalen Stars, wartet die Göteborg Horse Show ab Donnerstag bis zum Sonntag (22.2.) auf ihre Besucher.

Internationale Stars

Für dieses große und inzwischen tradtionelle Pferdesport Ergeinis in Europas hohem Norden hat ein Großaufgebot der deutschen Springreiter Equipe, unter ihnen  Ludger Beerbaum, Marcus Ehning, Marco Kutscher und die Weltcup-Siegerin des letzten Jahres, Meredith Michaels-Beerbaum, ebenso ihr Kommen angesagt, wie weitere internationale Stars mit Olympischen, Welt- und Europameistertiteln.

Dazu gehören unter anderem Edwina Alexander (AUS), Jos Lansink und Ludo Philipaerts (BEL), Charlotte Lund (DEN), Robert und Michael Whitaker (GBR), für Ireland Jessica Kuerten und Dennis Lynch und für die Niederland, der Sieger im Großen Preis von Neumünster vom Wochenende Piet Raijmakers, Gerco Schoeder und Albert Zoer, sowie viele weitere Stars. … Continue Reading

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