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Weltcup Dressur Finale 2010 – Teilnehmer

6. März 2010 Dressur
Weltcup Dressur Finale 2010 – Teilnehmer

Beim Weltcup Finale der Dressurreiter im niederländischen ’s Hertogenbosch vom 25. bis 27. März 2010 kämpfen 15  Reiter aus zehn Nationen um den Sieg bei der 25. Auflage des prestigeträchtigen Cups. Der Sieger des Vorjahres, der US-Amerikaner Steffen Peters wird mit Spitzenpferd Ravel seinen Titel nicht verteidigen. Der in Deutschland geborene und in Kalifornien lebende Reiter hat angekündigt, dass er sich in seiner Vorbereitung voll auf die Weltmeisterschaften in seiner Wahlheimat USA im Bundesstaat Kentucky im September und Oktober konzentrieren möchte.

UPDATE: Durch den Verzicht des Titelverteidigers sowie weiterer möglicher Nachrücker aus dem us-amerikanischen Lager, wird beim Weltcup-Finale in der Dressur  in diesem Jahr erstmals seit dem Start der weltweiten Serie vor 25 Jahren kein Reiter aus Nordamerika im Weltcup-Finale an den Start gehen. Da sich auch Rekordhalterin Anky van Grunsven (NED), als neunmalige Weltcup-Siegern, nicht für die Finalteilnahme qualifizieren konnte, wird in diesem Jahr definitiv ein neuer Weltcup-Champion gekürt werden.  Inzwischen stehen die kompletten Nachrücker fest, siehe Übersicht.

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Weltcup-Dressur Göteborg: Adelinde Cornelissen siegt auf Parzival, vordere Plätze auch für deutsche Reiter

28. Februar 2010 Dressur
Weltcup-Dressur Göteborg: Adelinde Cornelissen siegt auf Parzival, vordere Plätze auch für deutsche Reiter

Trotz des hohen Konkurrenzdrucks unter den Reitern aus den Niederlanden, einen von drei Startplätzen zum Weltcup-Finale in ’s Hertogenbosch zu erreiten, behielten Adelinde Cornelissen (NED) und ihr sensibler Fuchs Parzival die Nerven und konnten sich in einer rundum gelungen Kür mit 84.40 Prozent  auf Platz eins setzen. Im schwedischen Göteborg, der letzten von neun Weltcup-Qualifikations Stationen, gab es noch einmal wichtige Punkte für die Finalplätze zu sichern – auch unter den deutschen Reitern.

“Als wir gestern zum Grand Prix einritten, wollte er angesichtes der Zuschauer und der vielen Geräusche am liebsten auf dem Absatz umdrehen und flüchten”, bekannte Cornelissen. Dies scheint der für seine Eskapaden im Viereck gefürchtete Parzival am Tag der Kür völlig vergessen zu haben und ignorierte schlicht die 11.000 Zuschauer, die noch den Ritt ihres zuvor im Viereck aufgetretenen Landsmannes Patrik Kittel feiern. … Continue Reading

EM Windsor 2009: 90,750 – Edward Gal und Totilas sind Europameister

30. August 2009 Dressur
Unglaublicher Ritt, unglaubliches Pferd: Totilas und Edward Gal als Europameister 2009. Foto: Julia Rau

Unglaublicher Ritt, unglaubliches Pferd: Totilas und Edward Gal als Europameister 2009. Foto: Julia Rau

Wer hätte das nicht erhofft: Der Niederländer Edward Gal und sein Ausnahmehengst, der lackschwarze Totilas, mögen das Sensationsergebnis von Hickstead von vor wenigen Wochen noch einmal schaffen. Unglaubliche 89,400 Prozent hatten hier am Ende auf der Anzeigetafel gestanden, der Sieg bei der vierten Etappe der World Dressage Masters.

Sicher konnte jedoch keiner sein. Einem erst neunjährigen Pferd kann es schnell auch einmal zuviel werden. Doch das Wunder gelang: am Ende der Musik-Kür bei der Europameisterschaft im Einzel, stand das neue Traumpaar im internationalen Dressursport nicht nur mit einer Goldmedaille da, sondern mit einem weiteren Weltrekord Ergebnis! … Continue Reading

EM Windsor 2009: Cornelissen und Parzival Europameister – Silber für Gal und Totilas – Bronze an die Britin Laura Bechtolsheimer

27. August 2009 Dressur
Zweimal Rekordergebnisse für Adelinde Cornelissen und Parzival. Foto: Julia Rau

Zweimal Rekordergebnisse für Adelinde Cornelissen und Parzival. Foto: Julia Rau

Die Niederländerin Adelinde Cornelissen ist mit ihrem zwölfjährigen Fuchswallach Parzival neue Europameisterin im Dressurreiten, Abteilung Grand Prix Spezial. Sie löst damit die Deutsche Dressurkönigin Isabell Werth ab, die noch vor zwei Jahren im italienischen La Mandria diesen Titel für Deutschland sichern konnte. Mit Bildern von Julia Rau.

Mit einem neuen Rekordergebnis von 84,042 Prozent siegte die Oranje-Reiterin vor ihrem Landsmann Edward Gal und seinem spektakulären Rapphengst Totilas (83,042%). … Continue Reading

EM Windsor 2009: Erste Dressurfotos vom zweiten Tag

26. August 2009 Dressur
Matthias Alexander Rath auf Weltklassepferd Sterntaler im Grand Prix in Windsor. Foto: Julia Rau

Matthias Alexander Rath auf Weltklassepferd Sterntaler im Grand Prix in Windsor. Foto: Julia Rau

Und wieder hat unsere Fotografin Julia Rau für uns schon mal die ersten Fotos der – hinter Adelinde Cornellisen – auf Platz zwei bis vier Rangierenden  aus der laufenden Prüfung direkt vom Dressurviereck zu uns geschickt. … Continue Reading

EM Windsor: Deutsches Dressurteam komplett

13. August 2009 Dressur
Auch sie wird mit am Start in Windsor sein: Ellen Schulten-Baumer auf Donatha

Auch sie wird mit am Start in Windsor sein: Ellen Schulten-Baumer auf Donatha Foto: Julia Rau

Das deutsche Dressurteam für die Europameisterschaften im britischen Windsor vom 25. bis 30. August steht jetzt fest. Nachdem die EM-Teilnahme von Ellen Schulten-Baumer mit einem Fragezeichen versehen war, da sie in der vergangenen Woche im Training mit einem Nachwuchspferd gestürzt war, kann die Rheinbergerin nun für die EM planen.

Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) verschaffte sich heute einen letzten Eindruck vom Gesundheits- und Trainingszustand der 30-Jährigen, die sich bei ihrem Sturz eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte. “Ellen und ihre Stute Donatha S haben den heutigen Fitnesstest bestanden und beide sind topfit”, sagte der Bundestrainer.
Neben Ellen Schulten-Baumer und Donatha S gehören folgende Paare zum EM-Team: Susanne Lebek (Braubach) mit Potomac, Matthias-Alexander Rath (Kronberg) mit Sterntaler-Unicef und Monica Theodorescu (Sassenberg) mit
Whisper.

CHIO Aachen: Bittere Niederlage für deutsche Dressur-Equipe, Strahlender Einzelsieg für Steffen Peters

2. Juli 2009 Dressur
Strahte mit der Sonne in Aachen um die Wette: Steffen Peters auf Traumpferd Ravel. Foto: Julia Rau

Strahte mit der Sonne in Aachen um die Wette: Steffen Peters auf Traumpferd Ravel. Foto: Julia Rau

Erst zum zweiten Mal überhaupt musste sich heute die deutsche Dressur-Equipe beim traditionellen Nationenpreis gegen die Mannschaft der Niederlande in Aachen geschlagen geben. Mit einem deprimierend schlechten Ergebnis konnte die deutsche Mannschaft,  ohne die wegen Dopings gesperrte Isabell Werth, nicht einmal den ebenfalls relativ schwachen Ergebnissen der Niederländer eine souveräne Einzelleistung entgegensetzen.

So landete der beste deutsche Einzelrreiter, der noch relativ championatsunerfahree Matthias Alexander Rath, auf Sterntaler gemeinsam mit Hollands Dressurstar Anky van Grunsven (beide 71,362%) auf dem fünften Platz. Die vielfache Olympiasiegerin, konnte mit Salinero bei den wenigen Auftritten in dieser Saison noch nicht an die Spitzenleistung bei den Olympischen Spielen von Hongkong vor einem Jahr anknüpfen konnte.

Waren schon mal besser: Anky van Grunsven und Olympiapferd Salinero. Foto: Julia Rau

Waren schon mal besser: Anky van Grunsven und Olympiapferd Salinero. Foto: Julia Rau

Hier gewann die Niederländerin, die zu den bestverdienensten Sportlern ihres Landes gehört, die Einzel-Goldmedallie. Ihrem Mannschaftskollegen Hans-Peter Minderhoud gelang es allerdings, die Oranje Farben hoch zu halten und dem Team mit einem zweiten Platz und 72,486 Prozenpunkten den Gesamtsieg zu sichern.

Umso strahlender ging es dafür für Steffen Peters und seinen wunderbaren elfjährigen KWPN Wallach Ravel aus. Mit seiner von den Richter mehrmals mit Neun bewerteten Galopptour, sowie weiteren Neuner Noten für Sitz und Einwirkung, konnte der im amerikanische San Diego beheimatete Dressurreiter vom Niederrhein einen weiteren Spitzen-Sieg seiner Karriere mit nach Hause nehmen. Der Weltcupsieger von Las Vegas 2009 gewann mit 77.83 Prozent überdeutlich den Grand Prix CDIO beim CHIO Aachen. “Ich freue mich riesig über diesen Erfolg”, strahlte der Wahl-Kalifornier und US- Staatsbürger.

“Ich muss mich allerdings noch daran gewöhnen, dass Ravel nach seinem Weltcup-Sieg nun zu den drei Top-Pferden weltweit zählt. Früher war man froh, wenn er unter die ersten fünf kam, nun sitzt ein ganz anderer Druck dahinter”, so Peters. Platz zwei ging an den Niederländer Hans Peter Minderhoud, der mit seinem Olympiapferd Exquis Nadine 72.46 Prozent erzielte. Das bedeutete den Sieg im Nationenpreis für die Niederlande vor Deutschland und Großbritannien.

Hinter Minderhoud rangierte der bereits 19-jährige Orlov-Traber Balagur mit seiner russischen Reiterin Alexandra Korelova.”Ihm macht die Arbeit noch immer großen Spaß, das strahlt er auch in der Prüfung aus. Er mag mich und kämpft für mich, das ist ein tolles Gefühl”, so Korelova.

Mit Rath als bestem deutschen Starter konnte man von der früheren deutschen Dominanz in der Ergebnisliste nichts sehen: “Das war sicherlich nicht unsere Bestleistung hier. Auf dem Abreiteplatz hatte er sich noch sehr gut angefühlt, aber in der Prüfung war das Gefühl nicht so gut”, so ein enttäuschter Rath. Hinter ihm platzierte sich auf Rang sieben Heike Kemmer mit ihrem Bonaparte, die im ersten Teil am Mittwoch in Führung gelegen hatte.

“Es ist schon enttäuschend, da keines der Pferde die Leistung gezeigt hat, die es kann. Es gab zu viele technische Fehler, und in den Stärken, in denen die Pferde sonst brillieren, waren sie auch nicht gut genug”, sagte Dressur-Bundestrainer Holger Schmezer.

Mit Rang 15 konnte auch Ulla Salzgeber nicht zufrieden sein.”Die Atmosphäre in Aachen ist immer ganz besonders, und für Herzrufs Erbe war das noch nicht leicht. Ich musste ihm sehr helfen, wobei ich sehr glücklich bin, wieder in Aachen reiten zu dürfen”, so die frühere Erfolgsreiterin.” Das letzte Mal war vor fünf Jahren mit Rusty, der glücklich auf der Weide steht und seine Rente genießt”, erzählt Ulla Salzgeber, die ihren Rheinländer Herzrufs Erbe genau an dieser Stelle 2002 als Dreijährigen bei den CHIO Sales gekauft hat.

“Die letzten Jahre bin ich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Trainieren, nach gegangen, habe Herzi und Wakana in Ruhe aufgebaut und mich nicht hetzen lassen.” Die für Isabell Werth nachträglich nominierte Ellen Schulten-Baumer gelangte mit der Donnerhall-Tochter Donatha auf Rang 17.

Dänin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein im Grand Prix CDI – Matthias Alexander Rath auch hier bester Deutscher auf Platz vier

Spitzenleistung trotz hoher Sommertemperaturen: Natalie Say Wittgenstein auf Rigoletto. Foto: Kit Houghton

Spitzenleistung trotz hoher Sommertemperaturen: Natalie Sayn Wittgenstein auf Rigoletto. Foto: Kit Houghton

Hochsommerlich heiß waren die Temperaturen im Grand Prix CDI, CHIO Aachen 2009. Einigen Pferden macht die Hitze zu schaffen, nicht so dem 13-jährigen Rubinstein-Sohn Rigoletto. „Das war unglaublich, er war vom ersten Schritt an mit mir und voll konzentriert“, freute sich die Siegerin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein, die sich als letzte Starterin mit 72.128 Punkten ganz nach vorne ritt. Damit stieß sie den mit 71.745 Punkten vorne liegenden Niederländer Hans Peter Minderhoud vom sicher geglaubten Sieg.

„Exquis Escapado lief hier sehr gut, wir hatten leider einen Fehler in den Zweierwechseln. Ich habe dieses Pferd nach der Europameisterschaft in Hagen 2005 übernommen und hatte leider bisher oft Pech, dass er ausfiel, es war immer ein Auf und Ab, dabei hat er sehr viel Qualität“, so der Niederländer über seinen Oldenburger Ex Libris-Sohn. Lange Zeit ganz vorne lag ein ganz in der Nähe von Aachen zur Welt gekommener Rheinländer: Der Fidermark-Sohn Favourit wurde von der Zuchtstätte Eberhard Schulte-Böker auf Gut Muthagen in Geilenkirchen gezogen und startet nun mit seiner Reiterin Tinne Vilhelmson-Silven unter schwedischer Flagge. Mit 69.362 Prozent landete das Paar schließlich auf Rang drei.

Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht erzielte Matthias Alexander Rath auf dem KWPN-Wallach Triviant. Rang sechs ging an Carola Koppelmann auf Le Bo. „Man merkte Le Bo die Hitze schon an, er hätte noch etwas frischer und gehfreudiger sein können. Besonders für ältere Pferde, und er ist ja schon 16, war das eine anstrengende Prüfung“, so Koppelmann. Mit 67 Jahren der älteste Starter war der Japaner Hiroshi Hoketsu, der sich mit seiner Hannoveraner Stute Whisper von Wolkenstein auf dem siebten Platz landete. Dafür hat der ehemalige Geschäftsmann aus Tokyo mit die kürzeste Anreise: Er trainiert auf Gut Roßheide bei Ton de Ridder, nur wenige Kilometer von der Soers entfernt.

CHIO Aachen: Deutsche Dressurreiter führen im Nationenpreis – Entscheidung heute

2. Juli 2009 Dressur
Neu in der deutschen Nationenpreis-Equipe: Matthias Alexander Rath und sein Klasse-Pferd Sterntaler. Foto: Julia Rau

Neu in der deutschen Nationenpreis-Equipe: Matthias Alexander Rath und sein Klasse-Pferd Sterntaler. Foto: Julia Rau

Die deutsche Dressurequipe liegt nach dem ersten Teil des Nationenpreises beim CHIO Aachen in Führung, gefolgt von der niederländischen und der dänischen Mannschaft.

Das Team um Bundestrainer Holger Schmezer und Equipechef Ullrich Kasselmann tritt in Aachen in der Besetzung Ellen Schulten-Baumer mit Donatha S, Heike Kemmer mit Bonaparte, Ulla Salzgeber  mit Herzruf´s Erbe und Matthias-Alexander Rath  mit Sterntaler-Unicef an. Damit ist vom Olympia-Team des letzten Jahres einzig noch Heike Kemmer übrig. … Continue Reading

Deutscher Dressur-Nachwuchs beeindruckt in Saumur

7. Mai 2009 Mehr Sport
Die erfolgreiche junge deutsche Nationenpreismannschaft: .... Foto: Les Garennes

Die erfolgreiche junge deutsche Nationenpreismannschaft: Matthias Rath, Anabel Balkenhol, Helen Langenhanenberg und Anna-Katharina Lüttgen. Foto: Les Garennes

Einmal in der Mannschaft für Deutschland reiten: Für vier junge Hoffnungsträger in der Dressur erfüllte sich dieser Traum beim CDIO in Saumur.

Matthias Alexander Rath und Helen Langehanenberg (Nationalkader) verstärkt durch B-Kader-Mitglieder Anna-Katharina Lüttgen und Anabel Balkenhol, traten die Reise nach Westfrankreich an. Auf der imposanten Anlage der nationalen Reitschule, des Cadre Noir, konnte das Team  von Klaus Balkenhol eine imposante Erfolgsbilanz mit nach Hause nehmen.

Zum einen gelang der Mannschaft der Sieg vor Großbritannien und den Niederlanden. „Das hatten wir uns ehrlich gesagt auch fest vorgenommen. Denn wenn man für Deutschland im Ausland antritt, will man auch sein Bestmögliches geben“, erklärt der amtierende Deutsche Meister Matthias Alexander Rath (Kronberg).

Mit seinem Sieg im Grand Prix der CDIO-Tour legte er mit Sterntaler die Basis für den deutschen Erfolg. Auf Platz fünf folgte seine Teamkameradin Anna-Katharina Lüttgen (Kerpen) mit ihrem gerade neunjährigen Lamborghini. Für die Nationenpreis-Debütantinnen Helen Langehanenberg (Münster) mit ihrer Stute Responsible wurde es Rang sieben, Platz elf belegte Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Easy.

Auch im Grand Prix Special wurden Sterntaler und Matthias Alexander Rath nach einer sehr guten Vorstellung erneut mit dem Sieg belohnt. Das Paar erzielte 73,292 Prozent, auf den zweiten Platz kam Mannschaftskollegin Helen Langenhanenberg mit 70,91 Prozent und einem persönlichen internationalen Bestergebnis mit Responsible.

In der Grand Prix-Kür gelang Rath dann der Hattrick: Erneut Platz Eins mit 76,40 Prozent. „Dass es so gut läuft, hätte ich nicht gedacht. Wir sind alle mehr als zufrieden, denn den Nationenpreis zu gewinnen und in allen anderen Prüfungen auch so weit nach vorne zu reiten, war schon ein Traumergebnis“, so Rath.

Der BWL-Student hatte aber auch allen Grund zur Freude. Mit Nachwuchspferd Triviant konnte sich der 24-Jährige im Grand Prix der CDI-Tour vor der britischen Olympiateilnehmerin Emma Hindle und Mannschaftskollegin Anna-Katharina Lüttgen auf Zancor die vierte Goldene Schleife dieses Wochenendes abholen. Ein zweiter Platz beim Grand Prix Special rundete die Erfolgsbilanz ab, Lüttgen konnte den Erfolg in der Kür wiederholen.

Für Bundestrainer Holger Schmezer ein Beweis, wie sinnvoll auch die Konzentration auf den Nachwuchs ist. „Es ist unsere Planung, vermehrt unsere talentierten jüngeren Reiter auf solche Turniere, wie Nationenpreise oder Fünf-Sterne-CDI, zu schicken. Zum einen, damit die Aufmerksamkeit der internationalen Richter vermehrt auf sie gelenkt wird, zum anderen, damit sie Erfahrung bei Wettbewerben dieser Art sammeln können. Der Erfolg aus Saumur macht mich sehr stolz auf diese jungen Menschen und ist eine Bestätigung, mehr Vertrauen in auch international weniger erfahrene Reiter, wie in diesem Fall Anabel Balkenhol oder Helen Langehanenberg, zu setzen.

Matthias Alexander Rath – Sieg auf Sterntaler

28. März 2009 Dressur
Melden sich zurück: Matthias Alexander Rath und Weltklassepferd Sterntaler Unicef. Foto: Julia Rau

Melden sich zurück: Matthias Alexander Rath und Weltklassepferd Sterntaler Unicef. Foto: Julia Rau

Matthias Alexander Rath hat am heutigen Samstag Morgen auf Sterntaler Unicef, dem Pferd seiner Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff, den internationalen Grand Prix des Dressage vor Isabell Werth gewonnen.

Rath, der aufgrund seines Studiums der Betriebswirtschaft eine mehrmonatige Turnierpause eingelegt hatte, meldete sich mit einem frisch und munter wirkenden Sterntaler auf dem internationalen Turnierboden zurück.

Mit einer Glanzleistung, die von den Richtern mit 75,66% belohnt wurde, konnte er sich sogar vor Deutschlands Dressurstar Nummer 1, Isabell Werth setzen. Sie hatte mit Warum nicht bis dahin mit einer Wertnote von 74,383 Prozent geführt. … Continue Reading

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Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

9. März 2010

Ingrid Klimke: Baby Phillippa ist da

Nun hat auch die dritte im Bunde der deutschen Top-Reiterinnen aus drei Disziplinen in diesem Jahr ihr Baby bekommen: Phillipa heißt das Töchterchen von Vielseitigkeits-Reiterin und Mannschafts-Olympiasiegerin 2008 Ingrid Klimke (42) und Ehemann Andreas Busacker, das heute geboren wurde.
Im Gegensatz zu Baby Frederik von Dressur-Reiterin Isabell Werth (Ende Oktober 2009) und Baby Brianne Victoria von [...]

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

6. März 2010

Niederländische Championatsreiter Dressur: Edward Gal auch mit Sisther de Jeu im Kader

Der niederländische Championatskader Dressur ist um ein weiteres Spitzenpferd reicher. Edward Gal ist nun außer mit Bewegungswunder Totilas auch mit dessen Halbschwester Sisther de Jeu von Bondscoach Sief Janssen in den Kader aufgenommen worden. Er ist neben Anky van Grunsven nun der zweite Reiter mit zwei Pferden im derzeit stärksten Nationalkader der Welt.
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Der Kommentar

  • Der Kommentar: Der Kommentar: Das Auge des Betrachters
    Was im Auge des Betrachters liegt, ist oft eine Frage der persönlichen Philosophie. Zwar können wir uns trefflich über den Sinn und Unsinn von Hyperflexion (Rollkur) streiten, Argumente austauschen, Emotionen freien Lauf lassen, Tierärzte, Trainer, Reiter und sonstige Experten zitieren. Das Auge des Betrachters, dieses scheinbar so unbestechliche Organ, lässt sich jedoch nur zu gern täuschen, wenn wir die richtige Geschichte dazu erzählt bekommen. So haben sich zwei im Tierschutz engag...

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Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

3. März 2010

Deutsche Richtervereinigung: Unangenehmes Aussprechen von Ordnungsmaßnahmen

Ihre Aufgaben stehen derzeit vielfältig auf dem Prüfstand, ob am Abreiteplatz oder in der Bewertung von Dressuren – Richtersein wird zunehmend unbequem, stellenweise auch unangenehm. Was die Männer und Frauen, die derzeit in Abwesenheit gleichermaßen gescholten wie gefordert werden, dazu denken, erfährt man selten.
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Deutsche Akademie des Pferdes: Seminare mit Poldi, Putz, Hinneman, Meyer zu Strohen und Kaspareit

24. Februar 2010

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Die Deutsche Akademie des Pferdes (DAP) wurde 1998 innerhalb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gegründet. Sie kümmert sich um die Vermittlung fachlich fundierter Informationen und Erfahrungen sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Pferd und den Pferdesport. Die Zielgruppen sind Ausbilder, Richter, Prüfer, Turnierfachleute, Reiter, Züchter und Pferdehalter, die in ihren Bereichen als Multiplikatoren fungieren. [...]

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