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Deutschland siegt im Nationenpreis in Hickstead

24. Juli 2009 Mehr Sport
Die Heldin von Hickstead: Janne Meyer fliegt mit Cellagon Lambrasco für Deutschland zum Sieg. Foto: Kit Houghton FEI

Die Heldin von Hickstead: Janne Meyer fliegt mit Cellagon Lambrasco für Deutschland zum Sieg. Foto: Kit Houghton FEI

Mit einer runderneuerten, jungen deutschen Mannschaft hat Deutschland  im FEI Meydan Nationenpreis in Hickstead  mitJanne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco, Rebecca Golasch (Kaarst) mit Lassen Peak, Max Kühner (München) mit Acantus GK und Andreas Knippling (Zülpich) mit Neolisto van het Mierenhof gesiegt.

Das deutsche Team verwies damit die Mannschaften aus Frankreich und Irland auf die Plätze. Nachdem Deutschland und Frankreich nach den ersten beiden Umläufen mit jeweils 24 Strafpunkten gleichauf lagen – beide Teams leisteten sich im ersten Umlauf acht und in der zweiten Runde 16 Strafpunkte – musste ein Stechen über den Sieg entscheiden. O-Ton Janne Meyer aus Hickstead … Continue Reading

Doping-Anhörung DOSB: Erstes Drittel bereits abgeschlossen

16. Juli 2009 Namen & Nachrichten
Hanfried Haring (rechts), hier im Gespräch mit dem Bundestrainer Springreiten, Otto Becker, geriet in die Kritik, weil er offen einen "Flächenbrand" in der Reiterei beim Thema Doping vermutete. Foto: Julia Rau

Hanfried Haring (rechts), hier im Gespräch mit dem Bundestrainer Springreiten, Otto Becker, geriet in die Kritik, weil er offen einen "Flächenbrand" in der Reiterei beim Thema Doping vermutete. Foto: Julia Rau

Nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung hat die Untersuchungskommission Reiten des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) unter Vorsitz des ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo Steiner am 13. Juli in Warendorf mit den Befragungen der A-, B-, B2-Kader der olympischen Disziplinen und Funktionäre begonnen und das erste Drittel bereits gestern (15.) bereits abgeschlossen.

Bei 90 zu befragenden Personen sind das pro Verhandlungstag zehn Reiterinnen, Reiter oder Funktionäre, die von dem Dreiergremium zum komplexen Thema Doping so befragt werden müssen, dass die Kommission eine abschließende Aussage und Empfehlung über jeden einzelnen treffen kann.

Die Kommission soll die Situation im Spitzensport analysieren und Empfehlungen geben, wie der Verband mit der Manipulationsproblematik im Pferdesport umgehen soll. Im Vordergrund der Befragungen steht außerdem das Verhalten und die Einstellung von Reitern sowie Funktionären im Spitzensport. Nachdem die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am 28. Mai die Spitzenkader der Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit aufgelöst hat, hat die Kommission auch die Aufgabe, dem Verband  zu geben, welche Reiter wieder in die Bundeskader aufgenommen werden sollen.

Die Befragungen der rund 90 Reiter und Funktionäre findet in drei Blöcken statt. Block eins fand von 13. bis 15. Juli statt, Block zwei folgt vom 20. bis 22. Juli, der dritte Befragungsblock schließt sich vom 11. bis 13. August an. Erste Empfehlungen der Kommission werden nach dem 22. Juli erwartet. Nach Beendigung der Untersuchung wird die Kommission einen Abschlussbericht veröffentlichen.

„Ich bin froh, dass es endlich losgegangen ist“, sagte Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Er machte am ersten Befragungstag den Anfang. „Das Gespräch fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt und ich bin zuversichtlich, dass die Ergebnisse eine große Hilfe für uns darstellen werden.“

Der Kommentar: Et tu Isabell?

“Auch Du, mein Sohn Brutus!”, soll Caesar gerufen haben, als er entdeckte, dass selbst sein Freund, der von ihm geförderte Marcus Junius Brutus, am Komplott gegen ihn beteiligt war. Die Erkenntnis des Verrats kam für den großen Imperator zu spät, im nächsten Augenblick erdolchten ihn die politischen Meuchler.

Dass nun auch Deutschlands Vorzeige-Dressurreiterin Isabell Werth in einen Doping-Skandal verwickelt sein soll und FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau ausruft: “Eine Katastrophe für den Reitsport” könnte Skakespeare nicht dramatischer inszeniert haben. Die Tragik dieses neuen Falles ist unübersehbar, die Folgen unüberschaubar.

Sollte sich die in der A-Probe ermittelte Substanz Fluphenazine nicht als Folge einer “Fehlanalyse”, “Schlamperei beim Verschließen”, “falsch anzeigender Instrumente”, “Wechselwirkung mit anderen Mitteln” oder sonstiger Unwägbarkeiten herausstellen und im Blut oder Urin des Nachwuchspferdes der Dressurreiterin und Juristin tatsächlich ein schweres Psychopharmakum gefunden worden sein, dann entspricht das in der Tat einer Katastrophe! … Continue Reading

Isabell Werth wegen positiver Medikationskontrolle bis auf Weiteres von allen Turnieren suspendiert – Rantzau: Katastrophe für den Pferdesport

24. Juni 2009 Dressur
War der hübsche Fuchswallach Whisper aus dem Stall von Isabell Werth gedoped? Foto: Julia Rau

War der hübsche Fuchswallach Whisper aus dem Stall von Isabell Werth gedoped? Foto: Julia Rau

Die fünffache Olympiagold-Gewinnerin und Vorzeigefrau des deutschen Dressursports Isabell Werth ist wegen einer positiven Dopingkontrolle ihres Nachwuchspferdes Whisper bis auf Weiteres von allen Turnieren suspendiert. Die erfolgreichste deutsche Dressurreiterin nach Rainer Klimke wird demnach auch nicht beim nächste Woche beginnenden CHIO in Aachen (26. Juni bis 5. Juli) starten.

Dies wurde bereits von Frank Kempermann, dem CHIO-Turnierdirektor bestätigt. Aus Aachen heißt es, man begrüße diesen Schritt der Suspendierung im Zeichen des Kampfes gegen Doping.

Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung heute mitteilte, sei bei einer Medikationskontrolle während des Pfingstturniers die als Doping eingestufte Substanz Fluphenazine entdeckt worden. Die Substanz entstammt der Humanmedizin und wird dort als Psychopharmakum bei Schizophrenie- und Psychose-Patienten eingesetzt. Im Dressursport könnte es bei schreckhaften, unter Spannung stehenden Pferden zur Beruhigung eingesetzt werden. … Continue Reading

Beginnt FN Kommission erst Mitte Juli mit Anhörung?

10. Juni 2009 Namen & Nachrichten, Wissen

Unter der Überschrift:  “Natürlich gibt es eine deutsche Mannschaft beim CHIO Aachen 2009″, hat die Pressestelle des CHIO gestern die untenstehende Mitteilung veröffentlich. Aus ihr geht hervor, dass der Arbeitsstart der Kommission zur Untersuchung und Aufklärung der Doping- und Medikationsvergehen im Pferdesport, erst am 13. Juli sein wird, da man sich vorher gründlich in die Thematik einarbeiten möchte.  Ein enger Zeitplan, denn die Europameisterschaften der Spring- und Dressurreiter beginnen gut einem Monat (25.-30. August2009) später im britischen Windsor. … Continue Reading

FN wusste seit Wochen von weiterem Doping-Fall

4. Mai 2009 Wissen

FN-Stellungnahme zu mutmaßlichen Vorkommnissen bei den Olympischen Spielen in Hongkong
von fn-press
Nürnberg (fn-press). Mit einem Zukunftskongress hat heute in Nürnberg die Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) begonnen. Aus aktuellem Anlass stand dabei ein Bericht über mutmaßliche Regelverstöße im Zuge der Olympischen Spiele in Hongkong im Mittelpunkt, von denen unter anderem das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” berichtet. Zu den darin beschriebenen Vorkommnissen nimmt die FN wie folgt Stellung. … Continue Reading

“Historisches Engagement” – Polo-Verband kooperiert mit FEI

1. April 2009 Namen & Nachrichten
FEI Präsidentin HRH Princess Haya und FIP Präsident Patrick Guerrand-Hermès beim Unterzeichnen der Absichtserklärung. Foto: Felix Imhof/FEI

FEI Präsidentin HRH Princess Haya und FIP Präsident Patrick Guerrand-Hermès beim Unterzeichnen der Absichtserklärung. Foto: Felix Imhof/FEI

Die Internationale Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) hat während ihrer Frühjahrstagung in Vevey (Schweiz) eine Absichtserklärung zur Kooperation mit dem Internationalen Polo Verband (FIP) unterzeichnet.

Der Mannschafts- und Ballsport Polo gehört zu den ältesten Sportarten der Welt und ist bisher nicht unter dem Dachverband FEI vertreten.

Die FEI verwaltet heute die Pferdesportarten Springreiten, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten, Voltigieren, Reining und Behindertenreitsport.
Beide Organisationen versicherten, ihre bisherige Unabhängigkeit auch weiter beibehalten zu wollen. … Continue Reading

“Außergewöhnliche visionäre Kraft”- FEI vergibt Weltreiterspiele 2014 an die Normandie

31. März 2009 Namen & Nachrichten

logo-normandie-okWie das Büro der Internationale Reiterlichen Vereinigung heute bekannt gab, wird die siebte Auflage der FEI Weltreiterspiele (WEG) 2014 an die Region Normandie vergeben. Zum ersten Mal werden die Spiele damit in Frankreich abgehalten.

FEI-Präsidentin Prinzessin Haya Bint Al Hussein sagte dazu: “Die WEG an die Normandie zu vergeben, ist eine wichtige Entwicklung für die Zukunft unseres Sports. Das Angebots-Komittee hat gemeinsam mit der Französischen Reiterlichen Vereinigung acht Jahre lang gearbeitet und ein Projekt vorgestellt, dass in seiner Qualität und visionären Kraft außergewöhnlich ist. Mit der Unterstützung der französischen Regierung und regionaler Kräfte, wird uns Sport auf einer ganz besonderen Plattform geboten,  im Herzen einer Region, die unsere Begeisterung für den Pferdesport teilt.”

Laurent Beauvais, Präsident der Regionalregierung der Unteren-Normandie und Präsident des Organisations Komittees Normandie 2014:  “Gastgeber zu sein für die Weltreiterspiele bedeutet für uns eine einmalige Gelegenheit, die Normandie zu fördern und zu entwickeln. Die Normandie ist die erste Region Frankreichs für Pferdezucht und Championate.  Insofern hat die Normandie eine echte Berechtigung die Spiele auszurichten. Wir sind stolz, diese Herausforderung anzunehmen. Ich möchte diesen Sieg all denen widmen, die auf lokaler Ebene Teil dieses Angebots waren.”

Christian Leyrit, Präfekt der Unteren-Normandie, sagte  als Repräsentant des französischen Staates:  “Die Normandie ist sehr stolz darauf, die WEG 2014 ausrichten zu dürfen. Dieses Angebot hat die volle Unterstützung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Dieser Erfolg ist vor allem das Ergebnis eines gemeinsamen Willens ebenso wie das Ergebnis aller involvierter Partner und der Unterstützereinheiten der französischen Regierung. Als ein Vertreter des französischen Staates, möchte ich an dieser Stelle meine Zustimmung noch einmal wiederholen und die Garantie für den Erfolg dieses Reitsportereignisses geben. Die Spiele werden dem Ruhm der Normandie als Pferdeland par excellence stärken.”

Die FEI Weltreiterspiele sind eine Kombination von Weltmeisterschaften aller acht FEI Reitsport-Disziplinen: Springreiten, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten, Voltigieren, Reining und Behindertenreitsport. Die Wettkämpfe werden gemeinsam an einem Ort abgehalten und finden alle vier Jahre statt.

Nicht weniger als 900 Pferde, 800 Reiter und Fahrer aus 60 Nationen sowie 300.000 Zuschauer werden erwartet, wenn innerhalb von zwei Wochen im August 2014 die Spiele stattfinden.

Internationales Reitturnier in Dortmund – Progamm und Teilnehmer

24. März 2009 Mehr Sport
Auch Isabell Werth, eben noch in s'Hertogenbosch erfolgreich, will in Dortmund wieder am Start sein. Foto: Julia Rau

Auch Isabell Werth, eben noch in s'Hertogenbosch erfolgreich, will in Dortmund wieder am Start sein. Foto: Julia Rau

Mit dem Westfalentag beginnt am Mittwoch das Internationale Reitturnier in Dortmund. Von 15.00 Uhr an messen sich Teilnehmer aus 17 Kreisreiterverbänden im Dressurpreis der Westfalen in einer Dressurprüfung der Klasse M, das am Donnerstag ab 8.00 Uhr mit einem Finale endet.

Die Springreiter beginnen dann am Donnerstagmorgen um 10.00 Uhr mit dem Mannschaftsspringen der Klasse M – von 21 Kreisreiterverbänden sind 20 am Start, ab 17.40 Uhrwird dann das finale Siegerteam ermittelt.

Die Profis bekommen ebenfalls erste Gelegenheit, sich mit der beeindruckenden Atmosphäre der Westfalenhallen vertraut zu machen: Im internationalen Eröffnungsspringen geht es am Donnerstag ab 15 Uhr um Fehler und Zeit.

Für die jungen Reiter unter 25 Jahren, beginnt die zweite Station der Young Masters League, bei der sie ihre erste internationale Springprüfung bestreiten. Am Abend sind die Nachwuchsspringpferde gefragt. Der Preis des Gestüts Dobel ist erste Prüfung der Youngster Tour.

Bester Sport – für Profis und Nachwuchs

Zwei internationale Touren im Viereck sorgen bei dem Top-Event für Dressurgenuss auf höchstem Niveau: So wird am Freitag wird ab 9.45 Uhr im Grand Prix über die Startreihenfolge in der Grand Prix-Kür am Samstagabend entschieden. Ausgefallene Choreographien und stimmungsvolle Musik gibt es dann im Preis der Jerich Germany GmbH ab 18.15 Uhr zu sehen.

Auch der Abend steht für Springsport vom Feinsten: Ludger Beerbaum, Marcus Ehning und Co werden ihr ganzes Können ausspielen, schließlich geht es im Lexus Forum Dortmund Preis von Nordrhein-Westfalen nicht nur um das beachtliche Preisgeld von 20.000 Euro, sondern auch um kostbare Weltranglistenpunkte.

Bei der Aktion „Hexenkessel“ sind dann die Fans der umliegenden Vereine aufgerufen, ihre Idole auf ganz besondere Weise zu unterstützen. Jedem Verein wurde ein Reiter zu gelost, der angefeuert wird. Dann wird es laut in den Westfalenhallen und es wird aus vollem Herzen gejubelt. Die Darbietungen werden außerdem von einer Jury bewertet: Den ersten drei Platzierten winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Samstag: Highlights in Serie

Die Dressurserie MEGGLE Champions zelebriert in Dortmund ihr Finale: Auf zehn Stationen haben sich die Weltbesten für den Saisonabschluss empfohlen. Der Ehrgeiz in Dortmund dabei zu sein, war groß: Schließlich wird das gewaltige Preisgeld von 50.000 Euro ausgeschüttet. Im Grand Prix ab 8.15 Uhr gilt es für die Top-Stars, darunter Isabell Werth, Nadine Capellmann und Hubertus Schmidt, sich für den Grand Prix Special zu qualifizieren.

Nach internationalen Springprüfungen der Klasse S steht das Championat von Dortmund, ein internationales Gruppenspringen mit Siegerrunde an. Auch hier ist der Lohn bemerkenswert: 20.000 Euro und Weltranglistenpunkte gibt es zu verdienen. Der Erstplatzierte löst das Ticket für das Finale der Masters League im Dezember in Frankfurt.

Der Abend offeriert drei Glanzstücke: Die Grand Prix Kür, den Kampmann Preis, eine internationale Springprüfung der Klasse S mit Siegerrunde und das Mächtigkeitsspringen.

Sonntag: Es fallen die Entscheidungen

Schöner kann ein Sonntagmorgen nicht beginnen: Nach dem Wartermann Dressurpreis, eine Dressurprüfung Prix St. Georges, demonstrieren ab 10.10 Uhr die Dressur-Asse in der imposanten Atmosphäre der Halle 1 im Grand Prix Special schwerste Lektionen. Nach gut zwei Stunden wird dann der erste MEGGLE Champion gekürt.

Krönung des Tages ist der Große Preis der Bundesrepublik präsentiert von den Firmen der Region Dortmund, bei dem sich die Springreiter-Elite ein Kopf-an-Kopf-Rennen um sportliche Ehren, Preise im Wert von 70.000 Euro, Weltranglistenpunkte und Finalplätze für die Masters League liefern wird.
Fernsehzeiten

Für all die Reitsport-Fans, die das besondere sportliche Geschehen nicht persönlich verfolgen können, hat der WDR vorgesorgt: Er überträgt live am 28. März 2009 von 14.00 bis 16.30 Uhr und am 29. März von 13.45 bis 15.55 Uhr. Außerhalb der Fernsehzeiten sind alle Prüfungen aus den Westfalenhallen Dortmund live im Internet zu sehen.
Teilnehmer

Starter Springen
Stand: 24. März 2009

AUS  Paterson-Robinson, James
AUT  Simon, Hugo
AUT  Kayser, Julia
CZE  Augier de Moussac, Emma
GBR  Stockdale, Tim
GBR Whitaker, Ellen
GER  Aufrecht, Pia-Luise
GER  Beerbaum, Ludger
GER  Brocks, Karl
GER  Dahlmann, Franz-Josef
GER  Diederichsmeier, Mylene
GER  Ehning, Johannes
GER  Ehning, Markus
GER  Engfer, Steffen
GER  Golasch, Rebecca
GER  Gripshöver, Lutz
GER  Hassmann, Felix
GER  Hassmann, Toni
GER  Hufenstuhl, Alexander
GER  Hülsmann, Annette
GER  Kreutzmann, Jörg
GER  Kühner, Max
GER  Kutscher, Marco
GER  Lemmer, Oliver
GER Moormann, Rolf
GER Mühlbauer, Thomas
GER Müller, Kathrin
GER  Nagel, Carsten-Otto
GER  Nagel-Tornau, Sarah
GER  Nieberg, Lars
GER  Otte-Wiese, Klaus
GER  Pollmann-Schweckhorst, Alois
GER  Renzel, Markus
GER  Sprehe, Jan
GER  Stevens, Mario
GER Weishaupt, Philipp
GER  Zewe, Anuschka
IRL  Lynch, Denis
IRL  Ryan, Thomas
KSA  Abdullah, HRH Prince
NED  Bruggink, Gert Jan
NED  Dubbeldam, Jeroen
NED  Schröder, Gerco
NED  Schröder, Ben
NED  Stenfert, Jürgen
NED  Rijswijk, Sabrina van
NED  Zoer, Albert
NED  Mei, Natalie van der
NOR Gulliksen, Geir
POR  Fernandes, Mario Wilson
RSA  Lazarus, Oliver
RUS  Beletskiy, Vladimir
SUI  Wettstein, Simone
SUI  Mändli, Beat
SUI  Schweizer-Moormann, Manuela
SUI  Schwizer, Pius
SUI  Etter, Daniel
SUI  Sprunger, Hansueli
SWE Eckermann, Henrik von
SWE Fredricson, Peder

Starter Dressur
Stand: 24. März 2009

AUS  Beresford, H.
AUT  Max-Theurer, Victoria
DEN  Sayn-Wittgenstein, Nathalie zu
GER  Balkenhol, Anabel
GER  Becker, Sabine
GER  Bolz, Sonja
GER  Capellmann, Nadine
GER  Capellmann-Lütkemeier, Gina
GER  Dornbracht, Ann-Kristin
GER  Droege, Hedda
GER  Hepp, Verena
GER  Hilberath, Jonny
GER  Kemmer, Heike
GER  Koppelmann, Carola
GER  Langehanenberg, Helen
GER  Laugks, Dieter
GER  Lochthowe, Hendrik
GER  Lütkemeier, Fabienne
GER Maiwurm, Nadine
GER  Rath, Matthias Alexander
GER  Sauerwald, Tanja
GER  Schmidt, Hubertus
GER  Sieber, Kirsten
GER Weitkamp-Neuhaus, Bettina
GER Wemhöner-Budde, Dr. Sorreen
GER Werth, Isabell
GER  Zierer, Ludwig
JPN  Hiketsu, Hiroshi
NED  Haazen, Jeannette
NED  Marijnissen, Sander
SUI  Krinke Susmelj, Marcela
SWE Vilhelmson-Silfvén, Tinne
SWE Eriksson, Maria

Starter U25
Stand: 24. März 2009

GER  Baackmann, Jens
GER  Beermann, Maximilian
GER  Brüse, Christoph
GER  Döller, Patrik
GER  Hindelang, Carina
GER  Kläsener, Hubertus
GER  Knorren, Frederik
GER  Kruse, Elisabeth
GER  Lütgenau, Marie
GER  Schepers, Gerrit
GER  Schober, Philipp
GER  Sulz, Denise
GER  Vortmann, Christina
GER Weinberg, Thomas
GER Wrede, Charlotte
SVK  Noskovicova, Monika
NED  Bruggink, Marleen

Genomforschung und Pferdemarketing – Göttinger Pferdetage 2009

23. März 2009 Wissen, Zucht & Auktionen

Zur vierten Auflage der Göttinger Pferdetage trafen sich Ende Februar Wissenschaftler und Praktiker in der Georg-August-Universität in Göttingen.

Die mit über 300 Teilnehmern besuchte Fachtagung, die unter der Federführung von Professor Dr. Erich Bruns und Professor Dr. Dr. Matthias Gauly gemeinsam von der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP), der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) veranstaltet wurde, diente als eine Informationsbrücke zwischen Wissenschaft und Praxis bezüglich der aktuellen Entwicklungen im Pferdesektor.

Aktuelle Fragestellungen zu Zucht und Genomforschung sowie zur Bewertung des Interieurs standen am ersten Tag im Mittelpunkt der Tagung. Im letzten Jahr wurde der erste Entwurf der Pferdegenomsequenz im Internet veröffentlicht und die Wissenschaftler konnten über weitreichende Fortschritte bezüglich der Identifizierung von Gensequenzen, die für die Regulation von Stoffwechselprozessen, für die Entstehung von Krankheiten, hier insbesondere für die equine Osteochondrose, und für die Vererbung von Fähigkeiten der Pferde verantwortlich sein könnten, berichten.

Das Thema zum Verhalten und Interieur beim Pferd wurde sowohl im Hörsaal als auch im Rahmen einer praktischen Demonstration in der Reithalle intensiv diskutiert. Peter Kreinberg (Regesbostel) berichtete über seine Erfahrungen, die er im Rahmen seiner praktischen Zucht- und Ausbildungsarbeit mit Pferden unterschiedlicher Rassen gewonnen hat.

Den praxiserfahrenen und standardisierten Verhaltenstest beim Freibergerpferd, der in der Schweiz bereits eine große Nachfrage erfährt, stellte Dr. Mireille Baumgartner aus dem Schweizerischen Nationalgestüt in Avenches vor.

Im anschließenden Praxisteil diskutierten alle Teilnehmer der Tagung über die aktuellen Untersuchungen zur Objektivierung von Interieurmerkmalen, die im Tierzuchtinstitut in Göttingen entwickelt und in verschiedenen deutschen Prüfstationen im Rahmen von Stations- und Feldprüfungen für Reitpferde, Reitponys, Haflinger und Schwere Warmblüter durchgeführt wurden.

Der zweite Tag der Göttinger Pferdetage stand ganz im Zeichen des Marketings in der Pferdewirtschaft sowie aktueller Fragen rund um die Pferdehaltung und -gesundheit.

Eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Achim Spiller (Göttingen) beschäftigte sich mit der Kundenzufriedenheit in der Pensionspferdehaltung und im Reitsporthandel. Das Image verschiedener Pferdesportdisziplinen und Vermarktungsplattformen im Pferdemarkt waren weitere Schwerpunkte dieses Themenblockes. Für die Praktiker waren die Vorträge über die Einflüsse verschiedener Einstreumaterialen sowie des Entmistungsregimes auf die Bildung von Gasen und Partikeln von Bedeutung, denn dadurch konnten direkt praktische Tipp für das Management im Pferdestall abgeleitet werden.

Zuvor kamen insbesondere die Züchter unter den Zuhörern bei der Fragestellung zu den Auswirkungen der Spezialisierung auf die Dressur- und Springeignung auf ihre Kosten. Birte Niemann (Göttingen) stellte anhand von Leistungsdaten und genetischen Trends die Auswirkungen des im Jahr 1993 ins Leben gerufenen Programms Hannoveraner Springpferdezucht des Hannoveraner Zuchtverbandes vor und Kati Schöpke (Halle) analysierte den Oldenburger Weg, die Gründung des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg International zur Förderung der Springpferdezucht im Jahr 2001.

Eine andere Strategie in der Zuchtplanung wird durch den holländischen Zuchtverband KWPN verfolgt. Dr. Johann Knaap (Harderwijk/Niederlande), leitender Direktor des KWPN, stellte die Gründe und die bereits erreichten Erfolge aufgrund der totalen Spezialisierung auf die Disziplinen Dressur oder Springen vor. Das Thema wurde durch Klaus Balkenhol (Rosendahl) mit seinen Ausführungen zu der Frage, ob unterschiedliche Zuchtziele bei Dressurpferden existieren, abgerundet.

Die Göttinger Pferdetage lieferten wertvolle Anregungen und Erkenntnisse aus der Wissenschaft und zeigten Perspektiven für die zukünftige Pferdezucht und -haltung.

Die nächste Auflage dieser Fachtagung zu Zucht und Haltung von Sportpferden ist in zwei Jahren geplant. Alle Vorträge sind in einem Tagungsband veröffentlicht, das direkt beim FNverlag, Telefon 02581/6362-254, E-Mail vertrieb@fn-verlag.de oder Internet zu beziehen ist.

Dr. Teresa Dohms für FN

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Namen & Nachrichten

Weltmeisterschaft Kentucky 2010: Deutsche Springreiter – Team nominiert – ohne Ludger Beerbaum

18. August 2010

Weltmeisterschaft Kentucky 2010: Deutsche Springreiter – Team nominiert – ohne Ludger Beerbaum

Das deutsche Springreiter-Team für Kentucky steht nun endgültig fest. Ludger Beerbaum, dessen neun Jahre junge Stute Gotha bei den deutsche Meisterschaften mit 16 Fehlerpunkten ins Ziel gekommen war, hatte am Montag seinen Verzicht erklärt. Gotha fehle es nach Meinung von Beerbaum noch an Routine für ein solches Championat. Allerdings war er auch noch mit Schimmelhengst [...]

Painted Black – Anky van Grunsven verkauft an spanische Juniorin

16. August 2010

Painted Black – Anky van Grunsven verkauft an spanische Juniorin

Anky van Grunsven hat ihren 13-jährigen Hengst Painted Black an die 17-jährige spanische Juniorin Morgan Barbacon Mestres verkauft. Der Gribaldi-Sohn verbleibt im Stall der erfolgreichsten niederländischen Dressurreiterin aller Zeiten, da die junge Reiterin von ihr trainiert wird. Anky van Grunsven schrieb dazu in Twitter: “Painted Black sold…. Too bad but I am glad he stays [...]

Der Kommentar

  • Der Kommentar: Komet mit kurzer Lebensdauer - Gastkommentar zum Rücktritt von Gerd Heuschmann
    von Karola Bady Unsere Autorin ist Mitglied bei Xenophon und Redakteurin. Sie war bei der Mitgliederversammlung am 12. Juli in Aachen anwesend. Für Horses & Sports hat sie ihr persönliches Resümee aus dieser Veranstaltung gezogen: "Die Laufbahn des Tierarztes Heuschmann gleicht inzwischen der eines Kometen: Er tauchte vor wenigen Jahren unvermittelt auf, sorgte für ein Leuchten am Himmel, als er sich gegen die Rollkur, gegen Doping und unerlaubte Medikation äußerte, dab...

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FN bietet Suchmaschine für verbotene Substanzen in Futtermitteln

17. Juni 2010

FN bietet Suchmaschine für verbotene Substanzen in Futtermitteln

Die Verunsicherung gerade im semi-professionellen Reitsport ist weiterhin groß. Welche Mittel dürfen Pferde im Körper haben, ohne dass sich der Reiter eines Dopingvergehens schuldig macht? Keiner weiss es wirklich genau.

Fliegenschutzmittel im Wettkampf erlaubt

9. Juni 2010

Fliegenschutzmittel im Wettkampf erlaubt

Eine geradezu bahnbrechende Neuerung im unermüdlichen Kampf um fairen Sport, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in diesen Tagen zu verkünden: Ab sofort sind alle Fliegenschutzmittel bei Turnieren erlaubt. Bislang galt die Regelung, dass Fliegensprays, die ätherische Öle – unter anderem Nelken- oder Lavendelöl – enthalten, eine Karenzzeit von 48 Stunden haben und somit im [...]

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